Duale Ausbildung in Brasilien

Caipirinha, Karneval, Samba verbinden viele mit Brasilien – aber Disziplin, Fleiß, Motivation? Dabei gehört das für viele junge Menschen in dem südamerikanischen Land zum Alltag, zum Beispiel für Vanessa Rosatti: Parallel zu ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung bei Deugro ist die 19-Jährige momentan dabei, einen Bachelor-Abschluss in Betriebwirtschaftslehre zu machen. Dafür nimmt sie lange Busfahrten durch die Megacity São Paulo in Kauf. Bei einem Treffen in der Berufsschule am Colégio Humboldt berichten die brasilianische Nachwuchsspediteurin, ihr deutscher Chef sowie deutsche Lehrer, wie die duale Ausbildung nach dem Lehrplan von Baden-Württemberg auf der anderen Seite des Atlantiks funktioniert.

Zum Artikel, veröffentlicht im „DVZ Magazin Ausbildung“, Ausgabe 2 vom Mai 2025: Duale Ausbildung in Brasilien

Willkommen: Fachkräfte aus Namibia

Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll den deutschen Arbeitsmarkt international attraktiver machen. Wie erleben gut ausgebildete Menschen aus dem südlichen Afrika die Willkommenskultur? Die Spedition Transworld Cargo (TWC) aus Windhoek holt regelmäßig Fachkräfte aus Namibia ins Hamburger Büro. Für Senovia Katjiru war der Papierkram auf der Ausländerbehörde „ein Schocker“. Adelheid Katjiru würde …

Christian Herzog: Liebe und Schmerz im Ausland

Zuerst verliebte sich Christian Herzog in seine iranisch-indische Frau. Damals arbeitete der Speditionskaufmann in Dubai, dann wollte er „was Cooles machen“ und ging nach Neu-Delhi. Doch in Indien fühlte sich der hibbelige Macher ausgebremst, er bekam durch die Hygienebedingungen gesundheitliche Probleme. Inzwischen lebt Herzog mit seiner Familie 250 Meter von …

Chancen für Geflüchtete

Ephram Metshat aus Eritrea gefällt die Arbeit mit Maschinen in der Werkstatt von Buss Port Services im Hamburger Hafen. Ein Viertel der seit 2015 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge hat inzwischen eine Beschäftigung gefunden, viele im Norden. Die Stadtreinigung Hamburg beschäftigt 32 Geflüchtete, die meisten kommen aus Syrien, Afghanistan oder Ghana. Auch …

Christian Nebel: Übersee als berufliche Heimat

Für Schenker wollte Christian Nebel 1985 als Management Trainee nach Kenia, aber er bekam keine Arbeitserlaubnis. Doch inzwischen arbeitet der Hamburger über zwei Drittel seiner 38 Berufsjahre in Übersee. Wichtige Karrierestationen waren Los Angeles, Hongkong und Neu-Delhi. Sich an die fremde Kultur anzupassen fiel ihm wegen seiner indischen Frau leichter …