„Es war hart“, berichtet Zainab Mesto sichtlich bewegt. Die Kurdin flüchtete mit ihrer Familie vor dem islamischen Staat aus Syrien. Als sie dann in der Türkei 60 Wochenstunden in einer Textilfabrik arbeitete, fehlte ihr „Nahrung für den Kopf“. Später in Nürnberg schloss sie die Wirtschaftsschule ab und machte eine Ausbildung bei DB Schenker. Ihre Prüfung als Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung bestand sie mit einem Notendurchschnitt von 1,3. Heute lebt die 26-Jährige mit ihrem Mann in Nordrhein-Westfalen, von ihrem Ausbildungsbetrieb bekam sie einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Sie ist angekommen in einem „superlieben Team“ in der Messelogistik in Düsseldorf und hat inzwischen den deutschen Pass.
Zum Artikel, veröffentlicht in der „DVZ Deutsche Verkehrs-Zeitung“, Ausgabe 10 vom 5. März 2025: Porträt_Zainab_Mesto_DVZ_10_2025